Die heilende Macht der Berührung – Warum uns Isolation krank macht

Prof. Dr. Bruno Müller-Oerlinghausen und Gabriele Kiebgis im Gespräch mit Moderatorin Angela Elis

Unsere Haut hat Hunger nach Berührung und Berührungslosigkeit macht einsam und krank. Doch mal ehrlich, wen streicheln wir öfter – unser Smartphone oder ein menschliches Gegenüber? Darüber spricht Moderatorin Angela Elis mit Prof. Dr. Bruno Müller-Oerlinghausen und Gabriele Kiebgis.

Unsere Haut ist ein Ausdrucksorgan, was sich zeigt, wenn wir rot werden vor Ärger oder Scham, wenn wir zittern oder erbleichen vor Furcht oder eine Gänsehaut bekommen. An unserem Körper lassen sich für geschulte Augen sogar unsere Lebensgeschichte und unser Lebensgefühl ablesen.

Unser Körper bzw. unsere Haut sind aber auch Empfangsorgane. Berührung und Massagen können uns viel Wohlbefinden verschaffen und sogar heilsam sein. Die Qualität und Empfindsamkeit der Berührung sind hier entscheidend. Schon Kinder begreifen, indem sie etwas berühren, anfassen oder abtasten. Wir erleben berührungsarme Zeiten gegen die wohl auch Massageroboter nicht helfen.





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